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Die grünen Baumbewohner gehören nicht zur Gruppe der Giftschlangen, dennoch haben die imposanten Schlangen einige Ansprüche an ihren Lebensraum und gelten teilweise als sehr aggressiv. Deshalb sind sie für Anfänger eher ungeeignet.

In der Natur leben die Pythons in den tropischen Regenwäldern Neuguineas, in Teilen Indonesiens und im Norden Australiens. Dort findet man sie in den meisten Fällen hoch in den Bäumen. Ihre Optimalumgebungstemperatur liegt bei 27–32°C bzw. nachts bei 22-24 °C. Grüne Pythons sind Lauerjäger und machen nachts Jagd auf kleine Säuger, Vögel, Insekten. Eine Besonderheit dieser Art ist der ontogenetische Farbwechsel, den die Tiere vollziehen. Sind die Jungtiere zunächst gelb oder rötlich gefärbt, wechselt ihre Färbung im Alter zu einem relativ grellen Grün, welches manchmal auch bläulich schimmert. Typisch sind auch die weißen Flecken auf dem Körper der Tiere. Sie können bis zu 2 Meter lang und bis zu 25 Jahre alt werden.

 

Parameter

Physiologischer Bereich

Lebensalter

bis ca. 20 Jahre

Geschlechtsreife

mit 3-4 Jahren (je nach Fütterung

Körperlänge

bis zu 200 cm

Optimale Umgebungstemperatur

27-32°C, Nachtabsenkung auf 22-24°C

Ernährungstyp

karnivor (Mäuse, Eintagsküken)

Wie die meisten Schlangen sind auch Grüne Baumpythons Einzelgänger. Männliche Tiere sollten stets einzeln gehalten werden, da sie Rivalen mit Bissen schwer verletzen oder sogar töten können.

Da grüne Baumpythons die meiste Zeit ihres Lebens auf Bäumen verbringen benötigen sie hohe Terrarien mit vielen Kletterästen, die nach Möglichkeit waagerecht angebracht sind. Zusätzlich sollten die Behälter dicht bepflanzt sein, um dem Tier an einigen Stellen einen Sichtschutz zu bieten. Optimalerweise ist ein Wasserbecken vorhanden.

Ein Baumpython-Terrarium ist optimalerweise ca. 0,75m × 0,5m × 1,5m groß. Die Temperatur sollte bei ca. 27-32°C liegen und nachts nicht unter 22-24°C fallen. Im Idealfall herrscht ein waagerechter Temperaturgradient. Die Luftfeuchtigkeit sollte durch Wassersprühen auf 70-100% gesteigert werden. Zur Schaffung eines tropentypischen Tag-Nacht-Rhythmus wird eine täglich gleichbleibende Beleuchtungsdauer von ca. 12 Stunden empfohlen.

 

Geeignet für die Fütterung sind lebende Mäuse, Ratten oder andere Nagetiere, die alternativ als Frostfutter verfüttert werden können. Auch Küken eignen sich als Nahrung für die Schlangen. Jungtiere müssen noch alle 2-3 Tage gefüttert werden, während für erwachsene Tiere eine Fütterung alle 2 Wochen ausreichend ist. Die Fütterungen sollte man nur mit einer langen Pinzette durchführen, da die Tiere sehr wärmeempfindlich sind und im Zweifelsfall auch nach der Hand des Besitzers schnappen können.